Umgang mit Krankheiten

Kinder bringen ständig Infekte mit nach Hause. Vor allem, wenn sie in einer Tagesstruktur mit vielen Gleichaltrigen zusammen sind.  Die Erkältung ist gerade erst auskuriert, da kommen schon wieder Ohrenschmerzen oder eine Magen-Darm-Erkrankung um die Ecke. Durchschnittlich zwölf Infekte pro Jahr sind üblich für Kinder im Vorschulalter.

Ein krankes Kind wird im Zusammenhang mit dem Besuch der Kindertagesstätte, dem Kindergarten oder dem Hort häufig als Problem wahrgenommen. Für die Eltern stellt sich die Frage der Versorgung des Kindes, für die Betreuer bedeutet ein krankes Kind nicht nur einen zusätzlichen Betreuungsaufwand, sondern bedingt auch die Sorge, andere Kinder und das Personal könnten sich anstecken. Das kranke Kind ist auf der einen Seite durch die Erkrankung selbst betroffen, auf der anderen Seite könnten auch weitere Kinder und Angestellte angesteckt werden. Unsicherheiten bei allen Beteiligten können die Situation weiter verschlechtern. 

Der Leitfaden der Villa Ninck thematisiert die Frage, wann ein Kind so krank ist, dass es aus Gründen des Selbstschutzes und zum Schutz der anderen Kinder und der Betreuer die Villa Ninck nicht besuchen darf und informiert euch über das vermehrt auftretende RS Virus (Respiratorisches-Synzytial-Virus).