COVID-19 - Abwicklung Ausfallentschädigung (Stand 15.07.20)

Update Beitragsgesuch Ausfallentschädigung - Stand 15. Juli 2020

Liebe Eltern,

Die Villa Ninck hat heute Mittwoch, den 15. Juli 2020 (Deadline 17. Juli 2020) sowohl das Gesuch für Ausfallentschädigung als auch die notwendigen Beilagen an das Amt für Jugend und Bildung in Zürich eingereicht.
Das Gesuch wurde basierend auf euren Angaben gestellt. Dafür mussten wir jeden Monat auf die einzelnen Tage eurer regulären Betreuung herunterbrechen, sodass wir euch später die korrekten Beiträge für nicht bezogene Betreuungstage auszahlen können. Gemäss Information des Amtes für Jugend und Bildung sollen diese Anträge nun detailliert geprüft werden. Über Angaben darüber, wann Auszahlungen gemacht werden sollen, verfügen wir zurzeit nicht. Gerne informieren wir euch individuell, wenn wir mehr wissen und die Formalitäten kennen. Dies gilt natürlich auch für Familien, deren Kinder diesen Sommer ausgetreten sind oder noch austreten werden.

 

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Update Abwicklung Ausfallentschädigung - Stand 25. Juni 2020

Liebe Eltern,

Heute wurden wir von Departement Schule und Sport der Gemeinde Winterthur darüber informiert, dass wir ab nun mit der Abwicklung der Ausfallentschädigungen beginnen können. Das Gesuch muss von unserer Seite bis zum 17. Juli 2020 eingereicht werden. Weitere Informationen entnehmt ihr dem Informationsschreiben.

 

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Update Abwicklung Ausfallentschädigung - Stand 22. Juni 2020

Liebe Eltern,

Im Anhang findet ihr ein weiteres Schreiben des Amtes für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich. Die Gemeinden wurden damit vorinformiert, wie die Abwicklung der „Ausfallentschädigung“ gemäss Bundesverordnung im Kanton Zürich geplant ist. Gemäss diesem sollen uns das für die Abwicklung vorgesehene, für den Kanton Zürich angepasste Formular in dieser Woche zugestellt werden. Ebenso sollen wir dann über weitere Details der Abwicklung, insbesondere die Form der Einreichung und die zuständigen Stellen informiert werden.

 

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Update Abwicklung Ausfallentschädigung - Stand 10. Juni 2020

Liebe Eltern,

Im Anhang teilen wir mit euch die offizielle Kommunikation des Kantons Zürich (Bildungsdirektion, Amt für Jugend und Berufsberatung) betreffend der geplanten Abwicklung der Ausfallentschädigung, die uns heute durch die Stadt Winterthur (Departement Schule und Sport) übermittelt wurde. Sie stimmt mit unserer Information überein, die wir euch im Newsletter 03_20 zukommen liessen, doch nun können wir dies auch mit einem amtlichen Schreiben untermauern.

 

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Update Abgeltung - Stand 3. Juni 2020

Liebe Eltern,

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 die Verordnung über die Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19) auf die institutionelle familienergänzende Kinderbetreuung beschlossen.
Privat geführte Kindertagesstätten (Kitas) und Einrichtungen für die schulergänzende Betreuung sollen für den coronabedingten Ausfall von Elternbeiträgen durch die öffentliche Hand entschädigt werden. Die Ausfallentschädigung deckt hundert Prozent der entgangenen Betreuungsbeiträge.
Im Kanton Zürich werden voraussichtlich Bund, Kanton und Gemeinden je einen Drittel der Kosten übernehmen; der Regierungsrat muss den Kostenteiler im Rahmen seiner Ausführungsbestimmungen zur Bundesverordnung festlegen.

Welcher Ausfall wird entschädigt werden?

Gedeckt werden hundert Prozent der entgangenen Betreuungsbeiträge der Eltern. Als entgangene Betreuungsbeiträge gelten die Beiträge, die Eltern vertraglich schulden, obwohl die Betreuung aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht in Anspruch genommen wurde. 

Wie, wo und ab wann können die Trägerschaften der Kitas die Entschädigung beantragen?

Die Ausfallentschädigung wird nur auf Gesuch hin ausgerichtet. Die Gesuche müssen spätestens bis 17. Juli 2020 bei der zuständigen Behörde eingereicht werden.
Das Bundesamt für Sozialversicherungen erlässt Richtlinien über die Einzelheiten, insbesondere über die Gesuchs-, Berechnungs- und Zahlungsmodalitäten. Nähere Informationen haben wir bis heute keine erhalten.
Wichtig: Institutionen, die Ausfallentschädigungen geltend machen, zahlen den Eltern die bezahlten Beiträge für die nicht in Anspruch genommenen Betreuungsleistungen zurück.

 

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Stand 23. April 2020

Liebe Eltern unserer Kindertagesstätten Kinder, 

Folgende Information stehen uns seit heute morgen, Donnerstag, 23. April 2020 zur Verfügung. Ihr werdet im Verlauf dieses Textes lesen, dass es zu Abgeltungszahlungen an Trägerschaften und Erziehungsberechtigen kommen wird. Es kann auch grob aufgezeigt werden, wie der Ablauf stattzufinden hat. All diese Information ist für uns neu und wir erwarten entsprechende Instruktionen der Gemeinde Winterthur zum weiteren Verlauf.

Wir vermuten, dass die Auseinandersetzung mit der Materie (Gesuch, unterstützende Dokumente, etc.) komplex sein wird – auch in Anbetracht des Zeitraums, für den Abgeltungszahlungen geleistet werden sollen (16.03. – 10.05.2020). Wir versprechen euch, dass wir in Zusammenarbeit mit den Behörden berechtigte Forderungen korrekt aufschlüsseln und vergüten werden. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass wir so lange keine Rückerstattungen tätigen, wie der Sachverhalt nicht geklärt und das Prozedere nicht definiert sind. Vielen Dank.

Für diejenigen unter euch, die sich in die Thematik einlesen wollen, ist die Verordnung angehängt. Ebenso findet ihr eine Kopie des Berichts zur Thematik in der heutigen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung.

Ausfallentschädigung für Kitas und Tagesfamilien während Corona-Pandemie

Der Regierungsrat des Kantons Zürich erliess gestern eine Notverordnung zur finanziellen Unterstützung von Kindertagesstätten (Kitas) während der Corona-Pandemie. Indem er sich zur Hälfte an den Einnahmenausfällen beteiligt, will er den Fortbestand des kantonalen familienergänzenden Betreuungsangebots sicherstellen.

Wie ihr wisst, erliess der Bundesrat am 16. März 2020 Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus und verpflichtete gleichzeitig die Kantone, die ausserfamiliären Betreuungsangebote während der ausserordentlichen Lage aufrecht zu erhalten. Der Appell an die Eltern, ihre Kinder, wenn möglich zu Hause zu betreuen, hatte zur Folge, dass die Auslastung der Betreuungsplätze sehr stark sank. Dies führte bei den Betreuungsinstitutionen zu einem Verlust der Einnahmen, der ihren Fortbestand gefährden kann.

Der Regierungsrat anerkennt, dass die sozialpolitische und wirtschaftliche Bedeutung der familienergänzenden Kinderbetreuung unbestritten sind und stellt fest, dass sobald die Massnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 aufgehoben sind, die gesamten Betreuungskapazitäten wieder benötigt werden. Deshalb hat der Regierungsrat eine Notverordnung erlassen, um die privaten Betreuungseinrichtungen finanziell zu unterstützen und das Betreuungsangebot damit sicherzustellen.

Die rund 20’000 Betreuungsplätze in den 700 Kitas im Kanton Zürich sind seit Mitte März durchschnittlich noch zu 30 Prozent ausgelastet. Die rund 400 Plätze in Tagesfamilien, die einer Tagesfamilienorganisation angeschlossen sind, werden noch etwa zur Hälfte beansprucht. Der daraus entstandene Schaden soll von der öffentlichen Hand zu 80 Prozent gedeckt werden. Davon übernehmen Kanton und Gemeinden jeweils die Hälfte. Für den Kanton Zürich belaufen sich die Kosten auf monatlich höchstens 13 Mio. Franken.

Die Ausfallentschädigung wird auf Gesuch hin ausgerichtet. Sie ist subsidiär, das heisst Ersatzleistungen der Sozialversicherungen an die Lohnkosten oder andere Erträge werden in Abzug gebracht. Für die Gesuchsprüfung, Berechnung und Auszahlung der Ausfallentschädigung sind die Gemeinden zuständig.

Entgangene Elternbeiträge können zu 80% entschädigt werden. Der Verordnung zufolge sollen bereits geleistete Elternbeiträge, für die eine Ausfallentschädigung bezahlt werden wird, durch die Trägerschaften an die Eltern im entsprechenden Umfang zurückerstattet werden.

Die Gemeinden entschädigen Trägerschaften für die Zeit vom 16. März bis zum 10. Mai 2020. Die Trägerschaften reichen ihr Gesuch mit den noch zu definierenden Dokumenten bis spätestens am 10. Juli an die Gemeinden ein, welche ihrerseits ihr Gesuch um Beteiligung des Kantons bis am 10. November 2020 einreichen.